… ausser man tut es

Zwei neuere Kommentare auf meiner Website Selbstliebe* veranlassen mich, hier etwas ganz Banales einmal deutlich auszusprechen, was ich auch in meinen Kursen wieder und wieder sage.

Es gibt keinen anderen Weg, uns zu ändern, als es zu tun!

Wenn jemand klagend fragt: Wie kann ich aufhören, so oft zu lügen? Oder: Wie bringe ich es fertig, jemandem einen Wunsch abzuschlagen? Oder: Wie schaffe ich es, meinem ungerechten Chef einmal die Meinung zu sagen? Oder …
Was soll man dann antworten, wenn nicht: Tu es einfach!

Wollen wir aufhören, uns in einer bestimmten Weise zu verhalten, so müssen wir aufhören, uns in dieser bestimmten Weise zu verhalten. Nicht mehr und nicht weniger.
Es reicht nicht zu wissen, warum wir uns so verhalten und dass wir uns anders verhalten möchten/sollten. Wir müssen es selbst ändern! Niemand kann es für uns tun.
Eine entsprechende Erkenntnis mag uns dabei helfen, ein aufmunternder Zuspruch uns darin bestärken. Aber tun müssen wir es ganz allein. Und es nützt auch nichts, es aufzuschieben.
Etwas Mut braucht es dazu. Bringen wir diesen Mut nicht auf, dann müssen wir halt weiterhin unter der bestehenden Situation leiden – bis sie so erdrückend wird, dass wir keinen anderen Ausweg sehen, als etwas daran zu ändern.
Unser persönlicher Einsatz, unser Wille uns zu ändern und unser aktives Handeln sind unerlässlich, denn Wunder geschehen nur ganz, ganz selten.

* die beiden Kommentare von Selma und Petra und meine beiden nachfolgenden Antworten dazu

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